Kommunionkinder schmieden ihr eigenes Kreuz
Ein besonderes Erlebnis zur Vorbereitung auf die Erstkommunion konnten zwei Kommunionkinder bei uns Europäischen Klempner- und Kupferschmiedemuseum erleben: Lenny und Emil nahmen gemeinsam mit ihren Eltern und Paten an einem Kommunionkreuzschmiedekurs teil und fertigten dabei ihre ganz persönlichen Kreuzanhänger aus Silber an.
Unter der fachkundigen Anleitung von Goldschmiedemeisterin Julia Stark tauchten die beiden Jungen in die Welt des traditionellen Handwerks ein. Mit Hammer, Feile und viel Geduld formten sie Schritt für Schritt aus einem Stück Silber ihre eigenen Kreuzanhänger – Symbole, die sie künftig an ihre Erstkommunion erinnern werden.
Bevor es ans Schmieden ging, erklärte Julia Stark den Teilnehmern die grundlegenden Techniken der Goldschmiedekunst sowie den sicheren Umgang mit Werkzeug und Material. Anschließend durften Lenny und Emil selbst Hand anlegen: Das Silber wurde gesägt, gefeilt und schließlich in die typische Kreuzform gebracht. Besonders spannend war für die beiden Jungen der Moment, in dem ihre Werkstücke den letzten Schliff erhielten und zu echten Schmuckstücken wurden.
Unterstützt wurden sie dabei von ihren Eltern und Paten, die den kreativen Prozess aufmerksam begleiteten und immer wieder mit Rat und Ermutigung zur Seite standen. So entstand in gemeinsamer Arbeit ein persönliches Erinnerungsstück mit besonderer Bedeutung.
„Es ist schön zu sehen, wie stolz die Kinder auf ihr selbst geschmiedetes Kreuz sind“, erklärte Julia Stark.
Am Ende des Kurses konnten Lenny und Emil ihre fertigen Silberkreuze stolz präsentieren. Für die beiden Kommunionkinder und ihre Familien bleibt der Tag im Museum nicht nur als handwerkliche Erfahrung, sondern auch als gemeinsames Erlebnis in Erinnerung.
Der Kurs wird nun jedes Jahr im Februar im Museum stattfinden. Voranmeldungen sind jederzeit möglich.





